Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik


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Bibliotheken und Archive

Archivmaterialien
(Diplomarbeiten, die zum Teil oder zur Gänze auf der Basis von Archivmaterialien entstanden sind,
Materialien zu weiteren Forschungen)

Archiv Musikgeschichte

Das Archiv beherbergt überwiegend Materialien zum österreichischen Musikleben des 20. Jahrhunderts (teilweise auch Älteres), mit deutlichem Schwerpunkt Wien. Hervorzuheben ist der große Anteil an Objekten zum „musikalischen Alltag“, abseits der „großen Musikgeschichte“ (beispielsweise Konzertprogramme von diversen kleineren Veranstaltern abseits der großen bürgerlichen Institutionen, die aber für das Musikleben von Wien nicht weniger bedeutsam sind).

Der Bestand (schätzungsweise 30.000 Objekte) ist gegliedert in folgende Objektgruppen (gereiht nach Quantität):
Programme – Noten – Schriften – Dokumente – Periodica – Photos – Briefe – Tonträger

Teile des Bestandes sind in sogenannten Regestenheften erfasst und kurz beschrieben (bisher 8 Bände):

  • Heft 1 (1993): Materialien zu „Trompeterchor der Stadt Wien“ und zu den „Historischen Serenaden“ auf Kreuzenstein
  • Heft 2 (1993): Der „Deutsche Volksliedverein in Wien“
  • Heft 3 (1993): Die „Wienerlied“-Bestände
  • Heft 4 (1994): Die Ferdinand Löwe-Bestände
  • Heft 5 (1994): Egon Stuart Willfort
  • Sonderband (1995): Katalog und Regestenheft zur Ausstellung „Österreich – Ideologie in der Musik“
  • Heft 6 (1996): Index zu den Beständen des Institutsarchivs, Dokumente zur Geschichte der Wiener „Concerts spirituels“ zwischen 1828 und 1836
  • Heft 7 (1999): Die „Konzert-Direktion Gutmann“

Die Inhalte der Regestenhefte sind unter www.musikgeschichte.at/materialien.htm abrufbar.

Kontaktpersonen:

Christian Glanz (Tel. 71155-3518)
Andreas Holzer (Tel. 71155-3520)

Benützungsmodalitäten:

am besten durch Kontaktierung genannter Personen
(Mo - Do, 10 - 16h, am besten nach Vereinbarung).

Die Bestände sind durch eine Kartei (in der Bibliothek) bzw. Datei erfasst.

Bibliothek des Bereichs Musikanalytik (Lothringerstraße)

Die im Analyse-Bereich im Laufe der Jahre angewachsene Bibliothek umfasst hauptsächlich dislozierte Bände der Universitätsbibliothek, mit Schwerpunkt Analyse. Darunter befinden sich einige wenige Zeitschriften, Monografien über Analysemethoden, analytische Darstellungen von Stilen, Gattungen und Epochen sowie Einzelanalysen. All diese Bände sind in den Katalogen der Universitätsbibliothek erfasst und können auch nur über die Bibliothek ausgeborgt werden. Das heißt, dass InteressentInnen das jeweilige Buch im Katalog der Universitätsbibliothek heraussuchen, es am Schalter bestellen, von dort abholen und es auch dorthin wieder zurückbringen müssen. Die Verbuchung erfolgt ausschließlich durch die Universitätsbibliothek.

Darüber hinaus stehen der Forschung kleinere Buchbestände aus den Nachlässen von Hans Sittner und Andreas Liess zur Verfügung, die nicht verborgt werden können. Hierbei handelt es sich um musikwissenschaftliche Literatur ohne durchgehende analytische Spezifikation.

Handbibliothek „Diether de la Motte“ für den Bereich Musiktheorie

Prof. Diether de la Motte hatte für seinen Unterricht das Bedürfnis, unmittelbar auf die wesentlichsten Standardwerke der Musikliteratur zugreifen zu können, um Beispiele, Vergleiche und Modelle anhand von wichtigen Kompositionen und Schriften zu zeigen. Dementsprechend erwarb er auf eigene Rechnung zunächst etliche Standardwerke von Bach, Beethoven, Mozart u.a., Taschenpartituren und Klavierwerke, woraus eine Sammlung mit knapp 250 Titeln entstand.

Diese sind unter der Bedingung, unmittelbar dem Unterricht und Studium der StudentInnen in Musiktheorie zugänglich zu sein, auf unbestimmte Zeit der Lehrkanzel Musiktheorie zur Verfügung gestellt.

Wesentliche praktische Lehrbücher aus Kontrapunkt, Harmonielehre, Kompositionslehre, Instrumentation, Ästhetik, Musik- und Musiktheoriegeschichte ergänzen die Notensammlung, auch einige Werke der Avantgarde sind vorhanden, sowie die – leider etwas lückenhafte – Sammlung von innerhalb des Institutes entstandenen Arbeiten, also Diplomarbeiten. In Zukunft werden auch Unterrichtsmaterialien, Seminararbeiten, Dissertationen hinzukommen.

Zunächst bestand die Möglichkeit, durch Eintrag in eine Liste, einzelne Bücher oder Noten den Studenten auszuleihen, was aber der Absicht dieser Sammlung, Präsenzbibliothek zu sein, entgegensteht und auch in einzelnen Fällen zu gesondertem Arbeitsaufwand wegen der Abwicklung dieser Ausleihen geführt hat. (Rückgabe, Ausleihdauer, Zugang…).

Die Arbeitsbibliothek ist in vielfacher Hinsicht lückenhaft, bedarf der Ergänzung nicht nur des Notenbestandes, sondern auch der teilweise in Einzelbänden vorhandenen, aber nicht fortgesetzten Periodika. Sie ist daher offen für jede Art von Unterstützung (Schenkung, Sponsoring etc.)

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